Vliestapete

Vliestapete

Allgemeiner Hinweis:
Bitte prüfen Sie die Ware vor der Verarbeitung auf Mängel. Tapezieren Sie nur Rollen mit derselben Anfertigung an einer Wand. Bei eventuellen Beanstandungen Einrollzettel und Musterabschnitt beifügen. Der Hersteller übernimmt Klebekosten von maximal drei Bahnen.

Untergrund:
Der Untergrund muss trocken, sauber, fest und glatt sein. Alte Tapeten und nicht fest sitzende Anstriche entfernen. Tragfähige feste, aber raue Untergründe mit Füllspachtel glätten. Stark saugende Untergründe mit einem Tapetengrundiermittel grundieren. Hellgrundige Tapeten erfordern einen einheitlich hellen Untergrund. Bei farblich ungleichen Untergründen empfiehlt sich ein Vorstrich mit einer pigmentierten Tapetengrundfarbe.

Kleister:
Zur Verklebung wird Spezialkleister im Ansatzverhältnis 1:20 (ein Päckchen 200 g in 4 Liter Wasser) empfohlen. Bei nicht oder nur schwach saugfähigen Untergründen wird ein Zusatz von 10-15 % Dispersionskleber empfohlen.

Tapezieren:
Verarbeiten Sie die zugeschnittenen Bahnen fortlaufend. Das Klebemittel mit einer Bürste oder einem Streichroller gleichmäßig und nicht zu dick bahnenweise auf den Untergrund auftragen. 

Die mit Zugabe zugeschnittene Bahn mit der Vliesseite nach außen aufrollen, die Bahn in das Klebemittel einlegen und mit einer Moosgummiwalze oder einem Tapezierwischer blasenfrei andrücken. Auch ein Einkleistern der Tapetenbahn mit dem Kleistergerät ist möglich. Sie können die eingekleisterten Bahnen ohne Weichzeit direkt verkleben.

Die Überstände an Decken, Fußleisten, Fenstern usw. mit einem Beschneidespachtel in die Ecke drücken und mit einem scharfen Messer (Cuttermesser) beschneiden. Nachfolgende Bahnen auf Stoß tapezieren. Die Nahtstellen evtl. mit einem konischen Nahtroller nachbehandeln. 

Bei späterer Renovierung die Bahn an Ober- oder Unterkante lösen und unter gleichmäßigem Zug komplett trocken abziehen - das ist auch nach Jahren noch ein Kinderspiel.

Kleisterflecke:
Sofort mit sauberem Wasser und Schwamm abwaschen bzw. abtupfen.