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Verarbeitung |Tapetenqualitäten |
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1. Papiertapeten
Papiertapeten bestehen meistens aus zwei Papierschichten. Die obere
Schicht wird geprägt und farbig bedruckt, die untere Schicht dient als
Trägermaterial und bleibt (bei spaltbaren Qualitäten) beim Renovieren
nach dem Ablösen der oberen Schicht auf dem Untergrund erhalten.
2. Profiltapeten (Relieftapeten)
Bei Profiltapeten werden Farbpasten auf das Trägermaterial aufgedruckt.
Die profilierte Oberfläche gewinnt durch Licht und Schatten eine
interessante dreidimensionale Wirkung.
Die meisten Profiltapeten sind hochwaschbeständig, gut lichtbeständig
und spaltbar abziehbar, was die spätere Renovierung erleichtert.
3. Vinyltapeten
Diese Tapeten bestehen aus einem Trägermaterial mit Vinylbeschichtung,
die fest miteinander verbunden sind. Die Vorderseite ist bedruckt,
glatt oder geprägt. Vinyltapeten werden vorzugsweise in Bereichen
eingesetzt, in denen es auf eine außerordentliche Strapazierfähigkeit
der Oberfläche ankommt.
4. Vliestapeten
Bei Vliestapeten wird der Papierträger der Tapete durch ein spezielles
Vlies ersetzt. Im Handel sind sowohl fertige Vliestapeten als auch
solche, deren Oberfläche nach dem Tapezieren farbig gestrichen werden
muss, erhältlich.
Vliestapeten sind besonders einfach in der Verarbeitung: Statt der
Tapetenrückseite wird die zu tapezierende Wand direkt eingekleistert
und die Tapete ohne Weichzeit direkt in das Kleisterbett eingelegt
(„Wandklebetechnik"). Denn durch den Vliesträger ist die Tapete
dimensionsstabil, auf die Weichzeit kann daher verzichtet werden.
Tapeten mit Vliesträger überbrücken kleine Risse im Untergrund und
können bei der Renovierung restlos trocken von der Wand abgezogen
werden.
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